<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Polyphem</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Polyphem"> <link href="./_mw_/ext.cite.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
</head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-Polyphem rootpage-Polyphem skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Polyphem</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>Polyphem</b> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">altgriechisch</a></span> <span lang="grc-Grek" class="Grek" style="font-style:normal">Πολύφημος</span> <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261937631">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .Latn{font-family:"Akzidenz Grotesk","Arial","Avant Garde Gothic","Calibri","Futura","Geneva","Gill Sans","Helvetica","Lucida Grande","Lucida Sans Unicode","Lucida Grande","Stone Sans","Tahoma","Trebuchet","Univers","Verdana"}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">Polýphēmos</span>, „der Vielgerühmte“) ist in der <a href="Griechische_Mythologie" title="Griechische Mythologie">griechischen Mythologie</a> ein <a href="Kyklop" title="Kyklop">Kyklop</a>, ein einäugiger Riese. Er ist ein Sohn des <a href="Poseidon" title="Poseidon">Poseidon</a> und der <a href="Nymphe" title="Nymphe">Meeresnymphe</a> <a href="Thoosa" title="Thoosa">Thoosa</a>, Tochter des <a href="Phorkys" title="Phorkys">Phorkys</a>.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Polyphem_in_der_Odyssee">Polyphem in der Odyssee</h2></div>
<p>Die älteste erhaltene Erwähnung Polyphems findet sich in der <i><a href="Odyssee" title="Odyssee">Odyssee</a></i> <a href="Homer" title="Homer">Homers</a>. Der Autor beschreibt die Kyklopen nicht explizit als einäugig,<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> nach anderen Quellen aber besaßen die Kyklopen nur ein einziges, mitten auf der Stirn befindliches Auge,<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> was Homer vielleicht als bekannt voraussetzt.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der Odyssee lebt der Riese mit anderen Kyklopen an einer waldbedeckten Küste,<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> jedoch abseits von ihnen in einer Höhle, und ist der Hirte einer Schaf- und Ziegenherde.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Odysseus" title="Odysseus">Odysseus</a> landet bald nach dem <a href="Trojanischer_Krieg" title="Trojanischer Krieg">Trojanischen Krieg</a>, nach der Station bei den <a href="Lotophagen" title="Lotophagen">Lotophagen</a>, mit seinen Schiffen auf einer vorgelagerten Insel, der sogenannten Ziegeninsel. Er beschließt am folgenden Tag, die Küste der Kyklopen zu besuchen. Die Suche nach deren Bewohnern führt ihn mit zwölf<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> seiner Gefährten in Polyphems Höhle, wo sich die Mannschaft an den Vorräten des noch unbekannten Bewohners gütlich tut. Als der Kyklop am Abend die Tiere in seine Behausung treibt, diese mit einem mächtigen Felsbrocken verschließt, dann zunächst seine Herde versorgt und letztlich die Eindringlinge bemerkt, stellt sich Odysseus als schiffbrüchiger Grieche vor und bittet um <a href="Gastrecht" title="Gastrecht">Gastrecht</a> – eine unter den Griechen geübte Sitte, die aufgrund ihrer Vorteilhaftigkeit unter dem besonderen Schutz des Zeus stand. Polyphem jedoch nennt Odysseus einen törichten Narren, verhöhnt auf seine Autonomie und Unabhängigkeit verweisend die Götter und verweigert das Gastrecht.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Vielmehr greift er sich unversehens zwei der Gefährten, zerschmettert sie und frisst sie Gliedmaße für Gliedmaße. Gesättigt legt sich der Riese schlafen; die Griechen wagen nicht, ihn zu töten, da sie auch gemeinsam nicht imstande wären, den Fels vom Höhlenausgang wegzuwälzen.
</p><p>Am nächsten Tag reduziert der Kyklop die Gruppe seiner Gefangenen um weitere zwei Mitglieder. Odysseus kommt dem riesigen Hirten nun von sich aus mit einem Gastgeschenk <a href="Diplomatie" title="Diplomatie">diplomatisch</a> entgegen und serviert starken Wein: der passe gut zu Menschenfleisch. Als Gegengabe erbittet er nur, mit seinen Gefährten freigelassen zu werden. Redselig geworden, will Polyphem nun erfahren, welchen Namen Odysseus trage, damit er wisse, an wen er seinerseits ein Gastgeschenk gebe. Nachdem Odysseus dem Riesen dreimal den Wein nachgefüllt hat, nennt er sich in listiger Voraussicht <i>Niemand</i> (Griechisch <span lang="grc-Grek" class="Grek">Οὖτις</span>)<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und gibt damit ein Rätsel auf, das zu lösen der Kyklop nicht in der Lage sein wird.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nun eröffnet ihm Polyphem, womit er das Entgegenkommen seinerseits zu erwidern gedenke: <i>Niemand</i> werde er als letzten verspeisen, dies sei sein Gastgeschenk. Damit folgt Polyphem, trotz dem in gewisser Hinsicht absurden Gastgeschenk, ganz den mit dem Gastrecht der Griechen verbundenen Bräuchen.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nachdem Polyphem in tiefen Schlaf gefallen ist, rammen ihm die gefangenen Griechen einen glühenden Pfahl in sein Auge, besorgt, den Riesen nicht zu töten. Polyphem schreit in seinem Schmerz die anderen Kyklopen um Hilfe herbei. Auf ihr Fragen nach dem Geschehen antwortet er: „Freunde! Niemand tötet mich mit List und nicht mit Gewalt!“<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Den Sinn missverstehend, lassen ihn seine Artgenossen allein, denn sie glauben, Polyphem sei infolge einer gottgesandten Krankheit des Geistes verwirrt.
</p><p>Als der Geblendete seine Tiere am nächsten Morgen zur Weide hinauslassen muss, ist er noch klug genug, deren Rücken der Reihe nach abzutasten. Odysseus und seinen sechs überlebenden Gefährten gelingt es dennoch, aus der Höhle zu entkommen, weil sie sich seinem Rat gemäß jeweils unten am Bauch der Schafe festklammern. Gemeinsam wieder auf dem Schiff, verhöhnt Odysseus den blinden Riesen, dem es fast noch gelungen wäre, die Fliehenden mit einer Serie geworfener Felsen zu erschlagen. (Spätere Quellen setzten ihre über der Meeresfläche sichtbaren Reste mit den <a href="Zyklopeninseln" title="Zyklopeninseln">Zyklopeninseln</a> vor der Küste des <a href="%C3%84tna" title="Ätna">Ätna</a> auf <a href="Sizilien" title="Sizilien">Sizilien</a> gleich.) Glücklich außer Wurfweite gelangt, ruft Odysseus dem Riesen noch seinen wahren Namen zu. Da erinnert sich Polyphem, wie ihn einst der Seher <a href="Telemos" title="Telemos">Telemos</a> vor dem Verlust seines Auges durch diesen griechischen Helden gewarnt hatte. Der Riese betet daraufhin zu seinem – Odysseus ohnehin feindlich gesinnten – Vater Poseidon um Rache, ihn anflehend, Odysseus nicht wieder in seine Heimat zurückkehren zu lassen. Poseidon erhört die Bitte. So kommt es zur zehnjährigen Irrfahrt des Odysseus, und nur durch das Eingreifen von <a href="Athene" title="Athene">Pallas Athene</a> und <a href="Zeus" title="Zeus">Zeus</a> gelangt der Held schließlich doch wieder heim zu seiner auf <a href="Ithaka" title="Ithaka">Ithaka</a> wartenden <a href="Penelope_(Mythologie)" title="Penelope (Mythologie)">Gattin</a>, freilich unter vollständigem Verlust seiner Mannschaft.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ursprung_und_Verbreitung_des_Polyphem-Motivs">Ursprung und Verbreitung des Polyphem-Motivs</h2></div>
<p>Die tragenden Handlungselemente der Geschichte von Odysseus und Polyphem (u. a. „Ein Ungeheuer überprüft Tiere, die weggehen.“) sind in der <a href="Folklore" title="Folklore">Folklore</a> vieler anderer europäischer <a href="Ethnie" title="Ethnie">Ethnien</a> erkennbar, oft zusammengefasst unter dem Titel „Die Blendung des <a href="Oger" title="Oger">Ogers</a>“. <a href="Wilhelm_Grimm" title="Wilhelm Grimm">Wilhelm Grimm</a> sammelte Versionen in Serbisch, Rumänisch, Estnisch, Finnisch, Russisch und Deutsch.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-:0_15-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Darüber hinaus sind <a href="Isl%C3%A4ndische_Sprache" title="Isländische Sprache">isländische</a>, <a href="Samische_Sprachen" title="Samische Sprachen">lappische</a>, <a href="Litauische_Sprache" title="Litauische Sprache">litauische</a>, <a href="Baskische_Sprache" title="Baskische Sprache">baskische</a>, <a href="Syrische_Sprache" title="Syrische Sprache">syrische</a> und <a href="Keltische_Sprachen" title="Keltische Sprachen">keltische</a> Varianten bekannt.<sup id="cite_ref-:0_15-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als deutsche Version des Polyphem-Motivs wird die Erzählung <i><a href="Der_R%C3%A4uber_und_seine_S%C3%B6hne" title="Der Räuber und seine Söhne">Der Räuber und seine Söhne</a></i> genannt.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In einer alten isländischen Variante ziehen sich Kinder, die von einer Riesin gefangen gehalten werden, Schweinshäute an, um in dieser Tarnung aus ihrer Höhle zu entkommen.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auf Grund der weiten Verbreitung der zentralen Handlungselemente geht die <a href="Erz%C3%A4hlforschung#Finnische_Schule" title="Erzählforschung">Finnische Schule</a> von einem gemeinsamen Ursprung der Sage aus. Auf Basis von insgesamt 98 Handlungselementen aus 44 verschiedenen Überlieferungen wurde dazu eine <a href="Phylogenetischer_Baum" title="Phylogenetischer Baum">phylogenetischen</a> Rekonstruktion durchgeführt. Diese aus der Evolutionsbiologie entlehnte Methode wird zur Bestimmung der genetischen <a href="Phylogenese" title="Phylogenese">Abstammung</a> oder <a href="Verwandtschaftsbeziehung" title="Verwandtschaftsbeziehung">Verwandtschaftsbeziehungen</a> von Mythen benutzt.
</p><p>Die Überlieferung in der Version der <a href="Kanton_Wallis" title="Kanton Wallis">Walliser</a> erwies sich dabei als diejenige, die einer prähistorischen, europäischen Ursprungsversion am nächsten kam.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Spätere_Überlieferungen"><span id="Sp.C3.A4tere_.C3.9Cberlieferungen"></span>Spätere Überlieferungen</h2></div>
<p>Griechische Dichter und bildende Künstler folgten in den darauffolgenden Jahrhunderten im Wesentlichen dieser Erzählung der Odyssee. Hervorzuheben sind etwa Vertreter der älteren Komödie wie <a href="Epicharmos" title="Epicharmos">Epicharmos</a> und <a href="Kratinos" title="Kratinos">Kratinos</a> oder das <a href="Satyrspiel" title="Satyrspiel">Satyrspiel</a> <i><a href="Kyklops" title="Kyklops">Kyklops</a></i> von <a href="Euripides" title="Euripides">Euripides</a>.
</p><p>Ein neues, <a href="Burleske" title="Burleske">burleskes</a> Motiv brachte der von der griechischen Insel <a href="Kythira" title="Kythira">Kythera</a> stammende Dichter <a href="Philoxenos_von_Kythera" title="Philoxenos von Kythera">Philoxenos</a> in einem <a href="Dithyrambos" title="Dithyrambos">Dithyrambos</a> hervor, in dem Polyphem als unglücklicher Freier der <a href="Nereide_(Mythologie)" title="Nereide (Mythologie)">Nereide</a> <a href="Galateia" title="Galateia">Galateia</a> porträtiert wird. Polyphem warb geduldig, aber ungeschlacht um die Nymphe, die ihn verschmähte und schalkhaft abwies. Der liebeskranke Riese suchte Trost in Gesang und Tanz. Die Liebe des Kyklopen machte sich auch Odysseus für seine List zunutze. Die Episode von Polyphem und Galatea wurde in der mittleren griechischen Komödie und von bekannten <a href="Alexandrinische_Schule" class="mw-redirect" title="Alexandrinische Schule">alexandrinischen</a> Dichtern wie <a href="Kallimachos" title="Kallimachos">Kallimachos</a><sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <a href="Theokritos" title="Theokritos">Theokritos</a><sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> aufgegriffen. Ovid<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> schuf zu dieser Geschichte durch die Einführung der Gestalt des <a href="Akis" title="Akis">Acis</a> auch ein tragisches Moment. Acis war ein Sohn des <a href="Faunus" title="Faunus">Faunus</a> und der Nymphe <a href="Symaithis" title="Symaithis">Symaethis</a>. Galatea verlor ihr Herz an den hübschen Acis, bis dieser von Polyphem aus Eifersucht mit einem Felsblock zerschmettert wurde.
</p><p>In der modernen literarischen und künstlerischen Rezeption steht nicht die homerische Erzählung, sondern die von der Nymphe nicht erwiderte Liebe Polyphems im Vordergrund.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sonstiges">Sonstiges</h2></div>
<p>Eine der beiden Türen im <a href="Reichstagsgeb%C3%A4ude" title="Reichstagsgebäude">Reichstagsgebäude</a>, die zum „<a href="Hammelsprung" title="Hammelsprung">Hammelsprung</a>“ genutzt wurden, trug eine <a href="Intarsie" title="Intarsie">Intarsienarbeit</a>, die die Bezeichnung dieses Abstimmungsverfahrens aufgriff und Polyphem als Schäfer mit Hirtenstab beim Zählen seiner Schafe zeigte.
</p><p>Die <a href="Pfeilschwanzkrebse" title="Pfeilschwanzkrebse">Pfeilschwanzkrebs</a>-Art <i>Limulus polyphemus</i> trägt den Namen des Zyklopen im <a href="Artepitheton" class="mw-redirect" title="Artepitheton">Artepitheton</a>. Der Name geht darauf zurück, dass man ursprünglich dachte, die Art habe nur ein Auge, was sich jedoch als falsch herausstellte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Bruno_Sauer" title="Bruno Sauer">Bruno Sauer</a>: <i>Polyphemos 2</i>. In: <a href="Wilhelm_Heinrich_Roscher" title="Wilhelm Heinrich Roscher">Wilhelm Heinrich Roscher</a> (Hrsg.): <i><a href="Ausf%C3%BChrliches_Lexikon_der_griechischen_und_r%C3%B6mischen_Mythologie" title="Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie">Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie</a></i>. Band 3,2, Leipzig 1909, Sp. 2698–2712 (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.archive.org/details/ausfhrlichesle0302rosc/page/n524/mode/1up">Digitalisat</a></span>).</li>
<li><a href="Lutz_K%C3%A4ppel" title="Lutz Käppel">Lutz Käppel</a>: <i>Polyphemos 2).</i> In: <i><a href="Der_Neue_Pauly" title="Der Neue Pauly">Der Neue Pauly</a></i> (DNP). Band 10, Metzler, Stuttgart 2001, ISBN 3-476-01480-0, Sp. 76.</li>
<li><a href="Gernot_Michael_M%C3%BCller" title="Gernot Michael Müller">Gernot Michael Müller</a>: <i>Galateia und Polyphemos.</i> In: <a href="Maria_Moog-Gr%C3%BCnewald" title="Maria Moog-Grünewald">Maria Moog-Grünewald</a> (Hrsg.): <i>Mythenrezeption. Die antike Mythologie in Literatur, Musik und Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart</i> (= <i><a href="Der_Neue_Pauly" title="Der Neue Pauly">Der Neue Pauly</a>. Supplemente.</i> Band 5). Metzler, Stuttgart/Weimar 2008, ISBN 978-3-476-02032-1, S. 286–291.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Polyphemus?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Polyphem</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Homer" title="Homer">Homer</a>, <i><a href="Odyssee" title="Odyssee">Odyssee</a></i> 1,71–72; <i><a href="Bibliotheke_des_Apollodor" title="Bibliotheke des Apollodor">Bibliotheke des Apollodor</a></i>, Epitome 7,4</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl-Heinz Stanzel: <i>Liebende Hirten. Theokrits Bukolik und die alexandrinische Poesie.</i> B. G. Teubner, Stuttgart 1995, S. 152; <a href="Luca_Giuliani" title="Luca Giuliani">Luca Giuliani</a>: <i>Bild und Mythos. Geschichte der Bilderzählung in der griechischen Kunst.</i> C. H. Beck, München 2003, ISBN 3-406-50999-1, S. 107.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Hesiod" title="Hesiod">Hesiod</a>, <i><a href="Theogonie" title="Theogonie">Theogonie</a></i> 139–145; <a href="Ovid" title="Ovid">Ovid</a>, <i><a href="Metamorphosen_(Ovid)" title="Metamorphosen (Ovid)">Metamorphosen</a></i> 13,772–773; <a href="Hyginus_Mythographus" title="Hyginus Mythographus">Hyginus</a>, <i><a href="Genealogiae" title="Genealogiae">Fabulae</a></i> 125; <i>Bibliotheke des Apollodor</i>, Epitome 7,4</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Christine_Walde" title="Christine Walde">Christine Walde</a>: <i>Kyklopen.</i> In: <i><a href="Der_Neue_Pauly" title="Der Neue Pauly">Der Neue Pauly</a></i> (DNP). Band 6, Metzler, Stuttgart 1999, ISBN 3-476-01476-2, Sp. 962. So bereits <a href="Wilhelm_Heinrich_Roscher" title="Wilhelm Heinrich Roscher">Wilhelm Heinrich Roscher</a>: <i>Kyklopen 2.</i> In: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): <i><a href="Ausf%C3%BChrliches_Lexikon_der_griechischen_und_r%C3%B6mischen_Mythologie" title="Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie">Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie</a>.</i> Band 2,1, Leipzig 1894, Sp. 1683; Luca Giuliani: <i>Bild und Mythos. Geschichte der Bilderzählung in der griechischen Kunst.</i> C. H. Beck, München 2003, S. 107, der davon ausgeht, dass in der Odyssee bei der Beschreibung der Kyklopen „auf ältere Märchenüberlieferungen zurückgegriffen“ wird, durch die die anatomischen Besonderheiten dem Leser bereits bekannt waren.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Homer, <i>Odyssee</i> 9,116 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Homer, <i>Odyssee</i> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.projekt-gutenberg.org/homer/odyss22/chap009.html">9</a>,184 und 237.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Homer, <i>Odyssee</i> 9,195; <i>Bibliotheke des Apollodor</i>, Epitome 7, 4</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Heinz-G%C3%BCnther_Nesselrath" title="Heinz-Günther Nesselrath">Heinz-Günther Nesselrath</a>: <i>Xenoi und Hiketai bei Herodot.</i> In: <a href="Peter_Riemer" title="Peter Riemer">Peter Riemer</a>, Ulrike Riemer (Hrsg.): <i>Xenophobie – Philoxenie. Vom Umgang mit Fremden in der Antike.</i> Franz Steiner, Stuttgart 2005, 91–101, hier S. 91 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.researchgate.net/publication/334363064_Xenoi_und_Hiketai_bei_Herodot_in_Ulrike_Riemer_-_P_Riemer_Hrsgg_Xenophobie_-_Philoxenie_Vom_Umgang_mit_Fremden_in_der_Antike_Stuttgart_2005_91-101">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Homer, <i>Odyssee</i> 9,366</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Luisa Schneider: <i>Untersuchungen zu antiken griechischen Rätseln.</i> Band 2. De Gruyter, Berlin/Boston 2020, S. 124 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter Riemer: <i>Namhaftigkeit und Pseudonymie. Grenzen homericher Gastfreundschaft.</i> In: <i>Prometheus.</i> Band 24, 1998, S. 1–18 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://core.ac.uk/download/pdf/228581266.pdf">PDF</a>); Ulrich Meurer: <i>Niemand will ich als letzten verspeisen ... Zur Politik der Gastfreundschaft in der Odyssee.</i> In: <a href="Michael_Gr%C3%BCnbart" title="Michael Grünbart">Michael Grünbart</a> (Hrsg.): <i>Geschenke erhalten die Freundschaft. Gabentausch und Netzwerkpflege im europäischen Mittelalter.</i> LIT, Münster/Berlin 2011, S. 117–127 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.academia.edu/7765289">online</a>).</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Homer, <i>Odyssee</i> 9,408</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Homer, <i>Odyssee</i> 9,105-564.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Wilhelm Grimm: <cite style="font-style:italic">Die Sage von Polyphem</cite>. Königl. Akad. der Wissenschaften, 1857 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=WFASAAAAYAAJ&redir_esc=y&hl=de">google.de</a> [abgerufen am 17. Januar 2018]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Polyphem&rft.au=Wilhelm+Grimm&rft.btitle=Die+Sage+von+Polyphem&rft.date=1857&rft.genre=book&rft.pub=K%C3%B6nigl.+Akad.+der+Wissenschaften" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-:0-15"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:0_15-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_15-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Robarts - University of Toronto: <cite style="font-style:italic">Pausanias's Description of Greece, tr. with a commentary by J.G. Frazer</cite>. London Macmillan, 1898 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/pausaniassdescri01pausuoft">archive.org</a> [abgerufen am 17. Januar 2018]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Polyphem&rft.au=Robarts+-+University+of+Toronto&rft.btitle=Pausanias%27s+Description+of+Greece%2C+tr.+with+a+commentary+by+J.G.+Frazer&rft.date=1898&rft.genre=book&rft.pub=London+Macmillan" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Hans-Peter Naumann: <cite style="font-style:italic">Das Polyphem-Abenteuer in der altnordischen Sagaliteratur</cite>. Hrsg.: Schweizerisches Archiv für Volkskunde. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>75</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>3–4</span>, 1979 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=sav-001:1979:75::295">e-periodica.ch</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Polyphem&rft.au=Hans-Peter+Naumann&rft.btitle=Das+Polyphem-Abenteuer+in+der+altnordischen+Sagaliteratur&rft.date=1979&rft.genre=book&rft.issue=3-4&rft.volume=75" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Kurt Schier (Hrsg.): <i>Märchen aus Island.</i> (Diederichs Märchen der Weltliteratur.) Reinbek 1992, Anm. d. Hrsg. zu <i>Surtla in den Blaulandinseln</i>, S. 325 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Julien d'Huy: <cite style="font-style:italic">Polyphemus (Aa. Th. 1137): A phylogenetic reconstruction of a prehistoric tale.</cite> Hrsg.: Nouvelle Mythologie Comparée. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>1</span>, 2013 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://halshs.archives-ouvertes.fr/hal-00826004/document">archives-ouvertes.fr</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Polyphem&rft.au=Julien+d%27Huy&rft.btitle=Polyphemus+%28Aa.+Th.+1137%29%3A+A+phylogenetic+reconstruction+of+a+prehistoric+tale.&rft.date=2013&rft.genre=book&rft.issue=1&rft.volume=1" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Kallimachos, <i>Epigramme</i> 47</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Theokrit, <i>Idyllen</i> 11</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Ovid, <i>Metamorphosen</i> 13,750-897.</span>
</li>
</ol>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-p" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten (Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/118595598">118595598</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/no2019087225">no2019087225</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/69722185/">69722185</a></span> | </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-09-21" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Polyphem&oldid=259923579">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>
</body></html>